aber witzig ist er schon, der Spot
mehr zur Bild-Zeitung hier:
Bild (in der Schreibweise des Verlags BILD, heute umgangssprachlich und früher auch offiziell (die) Bild-Zeitung) ist eine deutsche Boulevardzeitung.
Das seit dem 24. Juni 1952 im Axel-Springer-Verlag erscheinende Boulevardblatt ist die auflagenstärkste und am meisten zitierte Tageszeitung Deutschlands und die Zeitung mit der größten Auflage Europas. Die Form ihrer Berichterstattung ist Gegenstand zahlreicher öffentlicher Diskussionen und Kritik.
Die Zeitung erscheint montags bis samstags in einer Bundesausgabe und in 33 verschiedenen Regionalausgaben, unterschiedlich in Umfang und Inhalt. Sonntags erscheint das Schwesterblatt Bild am Sonntag. Innerhalb Deutschlands kostet eine Ausgabe 50 bzw. 60 Cent. Im September 2007 betrug die verkaufte Auflage täglich 3.547.644 Exemplare.„Bild“ wird an über 100.000 Verkaufsständen in 44 Ländern verkauft. „Bild“ ist eine Kaufzeitung und kann nicht abonniert werden. Sie wird auch heute noch wie die ersten Vertreter der Gattung Boulevardzeitung auf der Straße (Boulevard) angeboten. Die früher üblichen mobilen Zeitungsverkäufer wurden durch Automaten ergänzt und teilweise ersetzt.
Bild“ selbst bezeichnet seine Journalismusmethoden als Neuen Journalismus. In dieser Form der Berichterstattung schreiben die Autoren höchst subjektiv und setzen stark auf literarische Stilmittel. Das Boulevardblatt druckt vor allem Artikel, die grammatikalisch und inhaltlich extrem verkürzt sind. Wenn nicht menschliche Belange an sich das Thema sind, werden abstrakte Ereignisse personifiziert und stark zugespitzt.
Durch sprachliche Stilmittel versucht „Bild“, bei den Lesern Emotionen zu erzeugen, um sie immer wieder zum Kauf der Zeitung anzuregen. Das geschieht unter anderem durch direkte Ansprache des Lesers, zum Beispiel durch das gemeinschaftsbildende „wir“. So verkündete „Bild“ die Wahl des aus Deutschland stammenden katholischen Kirchenoberhaupts Benedikt XVI. auf der Titelseite mit der euphorischen Überschrift „Wir sind Papst!“
Innerhalb der Polizei- und Gerichtsberichterstattung werden die Leser durch das Erzeugen von Furcht und Entsetzen unmittelbar angesprochen. Besonders bei Berichten über schwere Verbrechen werden Worte wie „Bestie“ und „abscheulich“ benutzt. In den dazugehörigen Prozessen findet durch solche Begriffe auch eine Vorverurteilung des Angeklagten durch die „Bild“-Zeitung statt, ohne dass die Schuld des Täters erwiesen ist. Der Einfluss der „Bild“-Zeitung bzw. ihrer Form der Berichterstattung auf Gerichtsurteile ist umstritten, in der Politik jedoch zweifelsfrei beweisbar.
Wegen des Rechts am eigenen Bild werden häufig einzelne Beteiligte auf Bildern durch Balken unkenntlich gemacht, andere Fotos mit den gleichen, erkennbaren Personen werden aber dennoch gedruckt.
„Bild“ arbeitet bevorzugt mit Schlagwörtern und Metaphern. Schlagwörter kommen unter anderem durch Komposition mit Bindestrich, unter Verzicht auf Flexion oder Präpositionen zustande, wie bei „Schamlos-Prinz“ statt „schamloser Prinz“. Dabei werden auch ungewöhnliche Kombinationen gebildet wie „Sonnenbrand-Hitze“, „Schock-Video“, „Maulkorb-Urteil“ oder „Brutalo-Schläger“. Andere Schlagwörter sind Neologismen wie „Blitzeis“ oder „Ramba-Zamba“. Einige davon sind in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Oft kommen Ausrufe, Imperative, besonders hohe oder niedrige Zahlen zur Anwendung. Schlagzeilen werden durch Ellipsen so weit reduziert, dass sie aus möglichst wenig Wörtern bestehen. Auf abgeleitete und flektierte Formen wird zugunsten von Schlagworteffekten verzichtet, wie bei „Krabbe doch Doping?“ statt „Krabbe doch gedopt?“. Durch den Gebrauch von Superlativen wird versucht, eine Meldung interessanter zu gestalten. Beispiele sind „Hamburgs dümmster…“, „Berlins faulster…“, „Deutschlands verlogenster…“. Oft werden Personen mit einer Aktion oder einem Subjekt textlich verbunden wie „Messeropa“, „Axtmann“, „Vergewaltigungsmädchen“ oder “Amy Müllhouse” statt “Amy Winehouse”, wobei dieser Stil häufig bei Artikeln auftaucht, die eine Fortsetzung darstellen. Schlagzeilen werden mit Emotionen verbunden um beim Leser ein bestimmtes Gefühl hervorzurufen wie „Benzin-/Strom-/Preis-/Grand-Prix-Wut“, es wird in Großbuchstaben ein Gefühl von Entsetzen erzeugt wie bei „KREBS-ANGST wegen Handystrahlung“ oder Fragen gestellt wie „Muss unsere arme Erde sterben?“ oder „Sterben die Deutschen?“. Auch wenn andere Zeitungen über ein Ereignis schon objektiv und klar berichtet haben, werden reißerische Schlagzeilen wie „Komet rast auf die Erde zu!“ geschrieben, was im Artikel dann wieder relativiert wird.
Quelle: wikipedia.de


Nix ist härter als die Wahrheit…LoL